Streifzug durch Slowenien

Wissenswertes über Slowenien

Slowenien
ist seit 1991 ein selbständiger parlamentarischer Staat
ist seit März 2004 Mitglied der NATO
ist seit 1.Mai 2004 Mitglied der EU
hat seit Januar 2007 den Euro als Währung.

Land & Landschaft & Sportarten
Slowenien ist 20.273km⊃2; groß und fast zwei Millionen Einwohner. Wir grenzen an Italien (W), Österreich (N), Ungarn (NO) und Kroatien (S,SO) und haben 47km Mittelmeerküste.„Obwohl es so klein ist –Slowenien hat Alles!“, behaupten wir. Im Norden befinden sich Hochgebirge wie die Alpen (mit dem höchsten Berg Triglav, 2864m) und die Karawanken, etwas niedriger liegt Pohorje. Noch weiter in den Osten liegt in der flachen Ebene Prekmurje. Alle Sommer- und Wintersportarten kann man dort ausüben. Wer die Wärme und die Sonne liebt, ist am Meer im Süd-Westen am glücklichsten. Mit vielen Alpenseen (Bled, Bohinj, Sieben Triglavseen), Flüssen, Wasserfällen und dem Meer sind auch alle Wassersportarten möglich (Rafting, Kajak, Kanu, Rudern, Wasserski, Schwimmen, Tauchen,…). Eine besondere Landschaft hat uns die Natur geschenkt: den Karst (Kras), der allen Karsterscheinungen (rote Erde, Kalkstein, Karsthöhlen, Sicker-Seen und Flüssen) der Welt seinen Namen gegeben hat. Da sind zahllose Grotten und Höhlen zu finden. Die Postojna und Škocjan sind am schönsten, größten und am bekanntesten! Aus dem Karst stammt auch der Lipizzaner aus Lipica, das weiße Pferd (Reiten). Üppige grüne Landschaften in der Nähe von Lipica, Bled, Ljubljana (Arboretum), Otočec, Ptuj, Murska Sobota, Lendava geben jedem ein wohltuendes Gefühl der Freiheit. Von der Küste bis zur pannonischen Tiefebene die kroatische Grenze entlang bis nach Ungarn gibt es Mineralwasserquellen, die viele Kur- und Badeorte versorgen (z.B. Moravske Toplice – Terme 3000). Ljubljana ist die Hauptstadt Sloweniens und mit fast 270.000 Einwohnern auch die größte Stadt. Der Architekt Jožef Plečnik hat mit seiner Arbeit das Aussehen geprägt. Die Altstadt mit der Burg auf dem Hügel, mit schmalen Straßen und vielen Brunnen ist sehenswert. Natürlich muss man auch Maribor und Koper besuchen, dann kommen noch kleinere Städte an die Reihe (Piran, Ptuj, Celje, Murksa Sobota, Lendava, Ormož,Ljutomer,….)

Das leibliche Wohl
Es gibt drei Hauptweingebiete, die die 20 Weinstraßen miteinander verbinden. Die älteste Weinrebe wächst in Maribor, ist ist mehr als 400 Jahre alt (Guinessbuch der Rekorde)! Unter anderem ist eine spezielle Weinart nur in Slowenien zu finden – der Teran. Dazu sollte man Pršut (luftgetrockneter, mit Meersalz gesalzener Schweinehinter-schinken) mit hausgebackenem frischem Brot essen. Berühmte Desserts sind die Kremschnitte (besonders aus Bled), Potica (in vielen Füllungs-Variationen überall zu finden) und die Gibanica in Prekmurje. Auch die leckeren Eintöpfe (Jota, Ješpren, Mineštra, Bograč) sowie Kreinerwürste (kranjska klobasa) sollte man probieren. Wer keinen Wein mag, der sollte sic an das slowenische Bier halten. Die slowenische Küche ist natürlich international geprägt, die Einflüsse des Balkans, Italien, Ungarn und Österreichs sind zu spüren, auch die mediterrane Küche kommt nicht zu kurz.

Kultur & Wissenschaft
Das erste Buch in slowenischer Sprache stammt aus der Zeit der Reformation (1551, Primož Trubar). Der Dual ist eine seltene grammatikalische Besonderheit des Slawischen und schmückt heute noch die slowenische Sprache. Unser Goethe heißt France Prešeren (1800-1848), er ist der größte slowenische Dichter. Die siebte Strophe aus seinem Gedicht Zdravljica haben wir zu unserer Nationalhymne gemacht. Sowohl die Theater-, Opern- und Balletthäuser als auch die Sinfonieorchester bieten ein reiches Repertoire das ganze Jahr hindurch. In vielen Museen, Burgen und Kirchen ist die Entwicklung der slowenischen Kunst und Kultur zu sehen. Die Anfänge der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Küste gehen bis ins 17.Jahrhundert zurück, die Slowenische Philharmonie gibt es seit 1701. Die drei Universitäten (Ljubljana, Maribor, Koper) sorgen für intellektuellen Nachwuchs, das Institut Jožef Stefan (u.a.) ist bekannt für die Forschung.

Tradition & Besonderheiten
Die Tradition der Volkstänze wird heute noch in Folkloregruppen bewahrt. Handarbeiten, die weiterhin so gemacht werden wie in alten Zeiten, sind meist in speziellen Geschäften zu finden (Spitzenklöpperei, Gussglas, Eisenguss, Kunsthandwerk aus Rohr und Holz, Töpferei,..), einige traditionelle Sitten und Bräuche werden noch auf Festen praktiziert (Umzüge, Fasching, Kurent, Laufar, Grüner Jurij,…). In ganz Slowenien stehen sog. Heuharfen (kozolec), die früher zum Heutrocknen und als Speicher für landwirtschaftliche Produkte benutzt wurden.
Die Imkerei hat in ganz Slowenien eine über 600-jährige Tradition: die Kreiner Biene ist heute in der ganzen Welt verbreitet. Eine slowenische Besonderheit sind die bunt bemalten sog. Bienenstockstirnbretter, die historische, religiöse und vor allem humoristische Motive darstellen. Fast jeder Hügel ist mit einer Kirche geschmückt, es sollen nirgends in Europa so viele Kirchen stehen wie in Slowenien.

Quelle :Slowenischer Kulturverein Lipa München e.V

Ljubljana ist die Hauptstadt und größte Stadt Sloweniens. Es ist Europas kleinste und sicherste Metropole.
Die Stadt ist gerade so groß, dass jeder seinen Platz unter der Sonne finden und genießen kann. Ljubljana hat alles, was »große Städte« haben.
Ljubljana ist eine Stadt der Kultur, der Kunst, des Tourismus, der Kongresse und des Vergnügens.

Ljubljana erwartet Sie.

Wir laden Sie herzlich ein!

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Der See von Bled entstand beim Abschmelzen des Bohinjer Gletschers. Er ist tektonischen Ursprungs, bis 2120 m lang, bis 1380 m breit, die maximale Tiefe beträgt 30,6 m. Der natürliche Talkessel wurde vom Bohinjer Gletscher nach der letzten Eiszeit bis zur heutigen Form vertieft und von Schmelzwasser überflutet. Der See hat keine wesentlichen natürlichen Zuflüsse, er wird lediglich aus einigen wenigen Quellen gespeist. Die Thermalquellen im Nordosten finden in drei Schwimmbädern Verwendung - im Grand Hotel Toplice, Hotel Park und Hotel Golf. Die malerische Schönheit des Sees wird von der Insel im westlichen Teil noch unterstrichen.

Lipica liegt knapp an der slowenisch-italienischen Grenze, inmitten einer grünen Oase im typischen Karstland.

Es ist das Stammgestüt der edlen weißen Lipizzanerhengste, heute eines der schönsten kulturgeschichtlichen Denkmäler von Slowenien.
Seit 1580 werden hier Lipizzaner gezüchtet, eine Kreuzung aus andalusischen Hengsten mit einheimischen Stuten. Lange Jahre waren die weißen Rösser die Paradepferde der Wiener Hofreitschule. Seit einem halben Jahrhundert wird in Lipica eine eigene klassische Reitschule gepflegt.

Inzwischen wurde Lipica aber auch ein modernes Fremdenverkehrszentrum mit etwas nostalgischem Charakter. Sie finden Hotels, Casino, Golfplatz, Tennisplätze, dazu viel wohlerhaltene Natur. Und natürlich Lipizzaner - auch für Ausritte und Kutschfahrten. Man kann die alte Gestütsanlage besichtigen und sieht Vorführungen der klassichen Reitschule der Lipizzaner - mit Musikbegleitung. Und kann auch Reitunterricht nehmen.

Ein paar Kilometer östlich von Lipica liegt die "Feenhöhle" von Vilencia, eine wunderschöne, halbkilometer lange Karsthöhle mit Tropfsteinäulen und Sintervorhängen. Hier findet jedes Jahr ein internationales Literatur-Festival statt

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Die Höhle von Postojna, die schon das zweite Jahrhundert Besucherscharen aus der ganzen Welt anlocken, stellte auch eine Herausforderung für mutige Höhlenforscher dar, die mit Mühe und Ausdauer in immer größere Tiefen vordrangen. Es war ein Verdienst der vorausschauenden Höhlenverwalter, dass die neu entdeckten Höhlenabschnitte für die immer zahlreicheren Besucher rasch erschlossen wurden…

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Auf der größten Ski-Flugschanze der Welt werden alljährlich Skiflug-Wettbewerbe ausgetragen und nicht selten neue Rekordmarken erzielt. Im Dreiländereck Slowenien - Österreich - Italien gelegen, war der Ort auch Schauplatz des ersten Sprungs über die 100-Meter-Marke: Sepp Bradl sprang am 15. März 1936 auf 101,5 Meter. Inzwischen fliegen die Springer auf der 1972 neu errichteten Flugschanze locker doppelt so weit. Ein erneuter Umbau 1994 ermöglichte dann Flüge über 200 Meter, der erste gelang am 17. März 1994 Toni Nieminen. Der weiteste Sprung aller Zeiten fand ebenfalls auf der Velikanka-Schanze statt. Der Finne Veli-Matti Lindström sprang am 21.3.2003 sagenhafte 232,5 Meter, musste bei der Landung aber in den Schnee greifen, so dass dieser Flug kein neuer Weltrekord war. Ende 2003 wurde die Velikanka-Schanze für die Skiflug-WM leicht modifiziert. In diesem Jahr geht es bei den Springen auf dem umbenannten Letalnica-Bakken, der zuvor Velikanka-Bakken hieß, wieder um die Skiflug-WM.

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Maribor ist als steirische Metropole die zweitgrößte Stadt des Landes, gleichzeitig sympathisch klein liegt sie eingebettet in die sattgrüne Natur des Pohorje-Gebirges auf der einen Seite und umgeben von den Weinbergen und dem Flusslauf der Drau, der die Stadt zweigeteilt hat, auf der anderen Seite. Geben Sie sich dem Besten hin, was eine der bedeutendsten touristischen Orte Sloweniens mit seiner Vielfalt und seinem qualitativen Angebot zu präsentieren hat!

Die reiche Weintradition der ältesten edlen Weinrebe weltweit, der Pulsschlag der Stadt mit blühender Kulturgeschichte, die Lage zwischen den Weinbergen und dem grünen Pohorje-Gebirge sowie die vielfältigen Möglichkeiten für Entdeckungen, Erholung, Entspannung, Unterhaltung und Treffen werden auch Sie überzeugen, dass „toti Maribor - dieses Maribor“ Herz und Seele hat und dass die Einwohner dieser malerischen Stadt ausgezeichnete Gastgeber sind.

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Fotos Vani Zalokar